Heilpraktiker sind gesetzlich zur Abgabe folgender Erklärung verpflichtet:

Die Produkte und / oder Verfahren der Naturheilkunde sind wissenschaftlich nicht anerkannt.

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Bitte halten Sie einen Moment inne und überlegen Sie, warum unser Gesetzgeber will, dass Sie, liebe Leser, diese Erklärung zur Kenntnis nehmen.

Wenn sich unser Gesetzgeber anmaßt, eine solche Verpflichtungserklärung von uns Heilpraktikern zu verlangen, dann maße ich mir an, folgendes dagegen zu halten:

Ich bin mir ganz sicher, dass weltweit kein Gesetzgeber die naturheilkundlichen Produkte und Verfahren jemals für
unwirksam oder gar für bedenklich erklärt hat.

Auch unser Gesetzgeber nicht!

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Unser Gesetzgeber hat mit der Verpflichtungserklärung
im Grunde nämlich nichts anderes gesagt, als dass ihm für naturheilkundliche Produkte und Verfahren keine Studien vorliegen.

Warum rege ich mich denn dann überhaupt auf? Weildiese Verpflichtungserklärung eben alles andere als harmlos ist! Und ich bezweifle, dass unser Gesetzgeber die Auswirkungen der von ihm geforderten Verpflichtungserklärung nicht überschaut. Er weiß sehr wohl, was er da tut. Und wenn ich mit meiner Einschätzung richtig liege, dann sind gewisse Auswirkungen womöglich durchaus beabsichtigt.
 

Daher erscheint es mir in der Tat immer wichtiger,
dass sich mündige Bürger ein eigenes Urteil bilden. 


Ich meine, dass eine übermächtige Industrie den Heilpraktikern auch noch das vergleichsweise winzige Stückchen vom Kuchen streitig machen will.

Hier wirkt Gier!
 

Ein kluger - also ein gut informierter -  Patient wird schon   verstehen, welch gierige Mächte sich hinter dieser uns aufgezwungenen Verpflichtungserklärung verbergen.

Ja, und ein unkluger Patient geht ja eh nicht zum Heilpraktiker.

Naturheilkundlich arbeitende Therapeuten werden im Zusammenhang mit der vorstehenden Verpflichtungserklärung und aufgrund des Werbemittel-Gesetzes mit Abmahnungen bedroht. Auch dies wird offenbar vom Gesetzgeber billigend in Kauf genommen.

Um dem ein wenig vorzubeugen, habe ich auf dieser Homepage auf eine nähere Erläuterung der von mir praktizierten Diagnose- und Heilverfahren verzichtet. Die Anthroposophische Medizin, die heute erst von einer Handvoll Menschen verstanden wird, habe ich hiervon ausgenommen.

Unser Gesetzgeber hat mir und meinen KollegInnen also die Verpflichtung auferlegt, Ihnen, verehrte Leser, die doch eher verwirrende Mitteilung zu machen, dass die Heilmittel und Heilverfahren der Naturheilkunde wissenschaftlich nicht anerkannt sind.

Ja, Sie haben schon richtig gelesen! Es ist in der Tat so, dass unsere Naturwissenschaft natürliche Heilmittel und Naturheilverfahren, die seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden, existieren, und von vielen Völkern  erfolgreich genutzt werden, nicht anerkennt.

Spätere  Generationen werden gewiss mit Unverständnis und Spott zur Kenntnis nehmen: Die Naturwissenschaft des 21. Jahrhunderts hat natürliche Heilmittel nicht anerkannt!

Diese Naturwissenschaft ließ natürliche Heilmittel zwar (noch) nicht verbieten, aber sie hat ihnen vorsorglich schon mal die wissenschaftliche Anerkennung abgesprochen. Und das allein reicht allemal, um Millionen unkluger, verunsicherter, uninformierter Patienten vom Gang zum Heilpraktiker abzuhalten.

Natürlich weiß die sog. Heilmittel-Industrie, dass natürliche Heilmittel und auch Naturheilverfahren wirksam und dazu noch nebenwirkungsfrei sind.

Sie passen ihr gerade deswegen nicht ins Konzept. Warum wohl?

Wie dem auch sei, ganz gewiss hat die Naturwissenschaft längerfristig die Rechnung ohne Goethe, Galen, Voltaire, Eugen Roth und  Anderer gemacht:

Der beste Arzt ist die Natur
Sie heilt drei Viertel aller Krankheiten
und spricht nie Böses über einen Kollegen.
Galen
(~129-216)

Ärzte geben Medikamente, von denen sie wenig wissen,
in Menschenleiber, von denen sie noch weniger wissen,
zur Behandlung von Krankheiten,
von denen sie überhaupt nichts wissen.
Voltaire
(1694 - 1778)

Die Natur versteht keinen Spaß,
sie ist immer wahr, immer ernst,
immer strenge, sie hat immer Recht,
und die Fehler und Irrtümer
sind immer des Menschen.
Goethe
(1749 -1832)

Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) Die Gesundheit!
b) Der Tod!
Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,
uns zwischen beiden in der Schwebe.
Eugen Roth
(1895 -1976)

Eugen Roth setzte noch eins drauf:

Leicht sieht ein jeder, der nicht blind,
wie krank wir, trotz der Ärzte, sind.
Doch nie wird man die Frage klären,
wie krank wir ohne Ärzte wären.

„Die moderne Medizin hat in den vergangenen Jahren so viele Fortschritte gemacht, dass es heute kaum noch einen gesunden Menschen gibt.“
Aldous Huxley

Haben diese  Erkenntnisse und Einsichten etwas von ihrer Aktualität eingebüßt?

Die Folgen der oben genannten Verpflichtungserklärung sind in der Tat verheerend. Das sind sie einmal für meinen Berufsstand, aber  viel mehr noch für unsere Patienten, denn diese kommt diese staatliche Nicht-Anerkennung sehr teuer zu stehen. Ich vermute hinter dieser Maßnahme - unter anderem - eine beabsichtigte Erschwerung des Zugangs zu wirksamen, preiswerten und nebenwirkungsarmen Medikamenten für unzählige finanziell Bedürftige.

Das einzig Tröstliche dabei ist für mich das Eherne Gesetz (egal, ob Sie es Karma oder Schicksal nennen), nach dem ein jegliches Unrecht einmal gesühnt werden muss. Nach diesem Gesetz wird eine jede Ungerechtigkeit die hierfür unmittelbar oder mittelbar Verantwortlichen  treffen. Niemand vermag diesem geistigen Gesetz zu entgehen, nicht die eigentlichen Verursacher dieses furchtbaren Unrechts, noch die unzähligen Randfiguren, die stillschweigend, vielleicht sogar Hände reibend?, davon profitieren. Wenn Sie darüber nachdenken, verstehen Sie sicher, welche Kreise hier gemeint sind.

Die Naturwissenschaft meint sinngemäß: Die Naturheilkunde und ihre Heilmittel können deswegen nicht anerkannt werden, weil ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit nicht durch Studien belegt sind. Das sagt uns gerade eine Naturwissenschaft, bei der inzwischen berechtigte Zweifel bestehen, ob bei der Entstehung ihrer Studien für die Schulmedizin alles mit rechten Dingen zugeht. Ich wage dies zu bezweifeln.

Eine Patientin (2015):
Gestern haben sie im Fernsehen wieder einmal gesagt, dass die Homöopathie ja gar nichts bringen kann. Alles sei nur Schwindel, Einbildung, Placebo-Effekt, usw. Mein Mann verlangt jetzt von mir, ich solle doch endlich zu einem Doktor gehen, der etwas von Medizin versteht und der mir und den Kindern nur wissenschaftlich anerkannte Medikamente verschreibt.”

Nun will ich dem Mann dieser Patientin ein paar Worte zum Nachdenken geben:

”Lieber Herr M.,
von Ihrer Gattin hörte ich, Sie erwarten von ihr, dass sie sich künftig nicht mehr von mir behandeln läßt, weil Sie kürzlich durch eine Fernsehsendung darüber informiert worden sind, dass z.B. die Homöopathie keinerlei Wirkung haben soll. Und Sie seien es leid, weiterhin Geld für einen solchen Unsinn auszugeben. Sie wollen, dass Ihre Frau zu einem “richtigen” Doktor geht, der etwas von Medizin versteht.

Ich will Ihre Meinung, die Sie sich nun durch eine Magazin-Sendung im Fernsehen gebildet haben, respektieren, erlaube mir aber mit meinem Wissen, welches ich mir in vielen Jahren praktischer Erfahrung sowohl in der Schulmedizin als auch als Heilpraktikerin erworben habe, dagegen zu halten:

Bitte nehmen Sie zunächst einmal zur Kenntnis, dass der Gesetzgeber nicht festgestellt hat, die Heilverfahren und Heilmittel der Naturheilkunde seien unwirksam oder gar bedenklich. Für eine solche Feststellung fehlt ihm nämlich jegliche belastbare Grundlage. Eine solche Grundlage kann ihm die Naturwissenschaft nicht liefern. Sie fordert den Gesetzgeber dennoch auf, uns Therapeuten der Naturheilkunde die oben stehende Verpflichtungserklärung abzuverlangen. In meinen Augen: Unrecht pur!

Eines muss ich aber von vornherein einräumen: Zu einigen der mir bekannten Heilpraktiker würde ich im Krankheitsfall auch nicht gehen, weil sich mein Vertrauen in ihre medizinische Kompetenz arg in Grenzen hält. Zu einem noch viel größeren Teil der mir bekannten Schulmediziner würde ich ebenfalls nicht gehen, weil ich ihnen noch weniger Kompetenz zuschreiben kann. Dass ein vergleichbares  Urteil heute auf viele, wenn nicht fast alle Berufe zutrifft, werden Sie aus eigener Erfahrung sicher bestätigen können.

Warum traue ich mir  überhaupt ein solches Urteil zu? Nun, ich habe in den vergangenen 13 Jahren in Teilzeit  in einem Kölner Labor gearbeitet, welches neben schulmedizinischen Parametern auch solche der Naturheilkunde abarbeitet. Dieser Umstand hat mich dazu befähigt, das vorstehende Urteil abzugeben. In dieser Zeit konnte ich in einem großen Einzugsgebiet hunderte von Heilpraktikern und Ärzten näher kennenlernen.

Was die Qualifikation eines Dr.med. und eines Heilpraktikers angeht: Unter den o.g. misslichen Umständen (Nicht-Anerkennung der Naturheilkunde) muss ein Heilpraktiker heutzutage einfach über  mehr medizinisches Wissen und Können verfügen, als ein Dr. med. Er muss einfach besser sein als ein Schulmediziner. Andernfalls kann der Heilpraktiker oder die Heilpraktikerin nicht lange bestehen.

Ich wiederhole: Da dem Gesetzgeber für die Heilverfahren und Heilmittel der Naturheilkunde keine wissenschaftlichen Studien vorliegen, sieht er sich dazu gezwungen, der Naturheilkunde die Bescheinigung der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit zu versagen. Damit hat der Gesetzgeber jedoch in keiner Weise behauptet, dass die Heilverfahren und Heilmittel, die die Naturheilkunde anwendet, unwirksam und / oder gar bedenklich sind.

Natürlich verstehe ich die Reaktion der Leser meiner Homepage, also auch die Ihre, wenn sie gleich zu Beginn meiner Homepage erfahren  müssen: Die hier angesprochenen Therapien und Heilmittel seien wissenschaftlich gar nicht anerkannt / bewiesen. ”Nicht anerkannt“ setzt man dann freilich mit unwirksam gleich. Das geht aus den Worten des Gesetzgebers zwar nicht explizit hervor, aber es wird offenbar von den meisten Menschen so aufgenommen. Es wirkt eben suggestiv. Ob das Absicht des Gesetzgebers ist, will ich nicht unterstellen, das überlasse ich Ihrer Urteilskraft.

Es gibt m.W. nicht eine einzige Studie - weltweit -, aus der hervorginge, dass irgend ein Heilverfahren oder irgend ein Heilmittel aus der Naturheilkunde unwirksam oder gar schädlich wäre. Selbst von der Pharmaindustrie kenne ich solche Behauptungen, dass die Mittel der Naturheilkunde unwirksam wären, nicht. Ich bin absolut sicher, dass die Pharmaindustrie sehr wohl weiß, dass die natürlichen Heilmittel wirksam sind. Ich gehe aber auch davon aus, dass ihr diese natürlichen Mittel, mit denen man kaum etwas verdienen kann, nicht ganz ins Konzept passen.

Dennoch habe ich volles Verständnis für Ihre Reaktion gegenüber Ihrer Frau, wenn Sie nämlich von namhaften Medizinern im Fernsehen mit aufgesetzter ernster Miene erzählt bekommen, dass aus wissenschaftlicher Sicht die Homöopathie keinerlei Wirkung haben kann. Wohlgemerkt, solche Aussagen stammen stets nur von Einzelpersonen, nicht von Pharmakonzernen, auch nicht vom Gesetzgeber. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass mit solchen Aussagen dem Volk suggeriert wird, dass es die Homöopathie vergessen sollte, da sie unwirksam sei. Millionen Menschen werden diese Information unreflektiert hinnehmen! Und nur darauf kommt es den  Protagonisten dieser Masche doch an.

Solche Einzelpersonen gibt es nicht nur in unserem Land, oh nein, auch in vielen anderen Ländern werden die gleichen Unwahrheiten verbreitet. Eine weltweit angelegte Kampagne also? Wahrscheinlich!

Es hat für mich den Anschein, dass irgend jemand ein paar Mal im Jahr bestimmte eloquente Quasselstrippen  - z.B. in Talkshows, im Netz, in Zeitungsartikeln - von der Leine läßt, um dann wichtigtuerisch gegen die Naturheilkunde polemisieren zu dürfen. Solche Dummschwätzer behaupten beispielsweise ungeniert: ”Die Homöopathie kann gar nicht wirken, weil in den Kügelchen kein einziges Molekül oder Atom eines angeblichen Heilmittels nachweisbar ist”, und ähnlichen Blödsinn. Nach dem Motto: es wird schon was hängen bleiben. Die Klugschwätzer, die ich meine, werfen immerhin ihre Doktor- oder ihre Professoren-Autorität in die Waagschale. Ohne Salär?

Was dabei herauskommt, haben Sie, lieber Herr M. ja selbst erlebt, indem Sie auch auf diese Plaudertaschen hereingefallen sind und Ihrer Frau von der Homöopathie abgeraten haben. Ich behaupte ausdrücklich nicht, dass diese Plauderer von der Pharmaindustrie ins Rennen geschickt werden; ich kann aber auch nicht behaupten, dass Pharmaindustrie und / oder Gesetzgeber sich auch nur ein einziges Mal in den vielen Jahren, seit ich dieses teuflische Spiel beobachten  kann, von diesen Lügen distanziert hätten.

Zusammenfassend kann ich mit Fug und Recht wiederholen: Weder der Gesetzgeber, noch die Pharmaindustrie, noch die Naturwissenschaft, noch die Ärzte, noch die Apotheker, noch die Nahrungsmittelindustrie behaupten, dass die Produkte der Naturheilkunde unwirksam oder bedenklich sind. Eine derartige Bewertung dürfte auch keineswegs pauschal für alle Heilmittel der Naturheilkunde erfolgen, sondern müsste sich immer auf den Einzelfall beziehen.

Sie mögen sich wundern, dass ich bei meiner Aufzählung auch die Nahrungsmittelindustrie erwähnt habe. Bevor Sie sich erneut von einigen Wissenschaftlern etwas erzählen lassen, sollten Sie sich mal Bücher wie “Die Suppe lügt”, oder ”Die Nahrungsmittelindustrie braucht Chemie. Der Mensch nicht. Ihn macht sie krank” von Hans-Ulrich Grimm zu Gemüte führen. Sehr ans Herz legen würde ich Ihnen, lieber Herr M., die Lektüre des Dauer-Bestsellers (z.B. Spiegel-Online, New York Time, u.a.) WEIZENWAMPE. Dort hat ein amerikanischer Dr. med. innerhalb kürzester Zeit weltweit Millionen Menschen die Augen hinsichtlich unserer Ernährung geöffnet. Es geht in dem Buch insbesondere um unser Grundnahrungsmittel, das Korn. Und in diesem Zusammenhang insbesondere um Gluten. Dieses Buch sollten alle Menschen in Heilberufen lesen. Lesen Sie es selbst,  empfehlen Sie es weiter! Zu diesem Thema ist auch die Lektüre des Buches Wenn Heilen zum Verbrechen wird von Kenny Ausubel wirklich aufschlussreich.

Das Deutsche Ärzteblatt, welches zu den seriösesten medizinischen Publikationen zählt, hat schon vor  mehr als einem duzend Jahren geschrieben:

Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um gesund leben zu können.” Ein Professor verkündete im Zentralorgan der Ärzte, dass man aus möglichst vielen Gesunden Kranke machen müsse. Nur so sei das deutsche Gesundheitssystem überlebensfähig. Das dahinter stehende Geschäftsmodell wurde inzwischen erfolgreich ausgebaut. Deutschland hat inzwischen so viele Plätze in psychosomatischen Rehabilitations- und Kurkliniken wie der ganze Rest der Welt zusammen. .....”(Quelle: Kopp exklusiv 23/15).

Ich räume ein, dass ich selbst mehr als bestürzt war, als ich kürzlich die vorstehende Information gelesen habe. Einen Kommentar kann ich mir wohl ersparen.

In diesem Zusammenhang verweise ich auf eine  Ausgabe der anthroposophischen  Zeitschrift “Symptomatologische Illustrationen”. Ich zitiere:

“In den letzten beiden Ausgaben haben wir unsere Leser mit dem System bekanntgemacht, das hinter einer der lukrativsten Krankheiten der Menschheit steht und mit Schlagworten wie Krebsforschung, Krebsvorsorge, Krebstherapien in Form von Bestrahlungen, Chemotherapie usw. firmiert. Wir konnten ebenfalls feststellen, dass in Bezug auf Krebserkrankungen kaum eine Ursachenforschung betrieben wird, sondern dass diese Krankheit als eine Art Schicksalsschlag propagiert, resp. mystifiziert wird. Alternative Ursachenforschungen und Therapien werden, wie wir gesehen haben, vom System systematisch unterdrückt und bekämpft, indem sie verteufelt werden, so dass nur wenige Menschen die Möglichkeit haben, in deren Genuss zu kommen. Entscheidend ist aber, dass es kaum ins Bewusstsein der Menschen kommt, dass sie ihre Gesundheit in die eigenen Hände nehmen sollten, anstatt sich in die Abhängigkeit der Handlanger der Pharmaindustrie, der Ärzte, zu begeben. Welches sind die unguten Voraussetzungen für diese “Schicksals”-Krankheit? Zunächst sollten wir begreifen, dass die Nahrungsmittelindustrie der wichtigste Partner Pharmaindustrie ist und vielfach sogar mit diesen verflochten ist. Dort hat man in den letzten 100 oder mehr Jahren eine Technik entwickelt, deren “Fortschritt” darin besteht, dass diese industriell hergestellten sog. Lebensmittel eigentlich Sterbemittel sind. Sie dienen dem langsamen Tod - was soviel bedeutet wie: die Menschheit frisst sich langsam zu Tode! Langsam und schmerzhaft deshalb, weil die Pharmaindustrie ihre außerordentlich lukrativen Geschäfte mit den chronisch kranken Menschen machen will....Soweit diese Meinung.

Bleibt uns schließlich noch die Frage,  für wen sprechen denn die oben erwähnten Quasselstrippen, wer bezahlt sie vielleicht sogar dafür, dass sie ihre Aussagen mit ihrer Doktoren- und Professoren-Autorität untermauern? Diese Fragen bewegen mich natürlich sehr, ich muss sie jedoch offen lassen. Ich will gar nicht weiter spekulieren, denn durchaus möglich ist es ja immerhin, dass diese “Gelehrten” sogar davon überzeugt sind, dass sie die Wahrheit sprechen. Die wenigsten naturwissenschaftlich geprägten Intellektuellen können sich nämlich vorstellen, dass es Dinge gibt, die ihren  Horizont übersteigen. Hierzu empfehle ich Ihnen noch folgende Informationen:   Homöopathie

Mit freundlichen Grüßen, .......

(Frau M. hat sich übrigens durch nichts beirren lassen und macht auch weiterhin Termine für sich und ihre Kinder bei mir.

Pharmaindustrie und Naturheilkunde
Bei den Heilmitteln der von der Naturwissenschaft geprägten Pharmaindustrie handelt es sich um  fabrikatorisch, d.h. künstlich hergestellte Produkte, aber auch um Naturheilmittel, die in den Fabriken dieser Industrie chemisch manipuliert wurden, um  “verbesserte” Naturheilmittel also. Manche sagen auch “verschlimmbessert” dazu. Während die vielfältigen Wirkstoffe der Mittel der Naturheilkunde durch die Schöpfung auf unnachahmliche Weise kombiniert worden sind, erlaubt sich unsere heutige Naturwissenschaft, diese natürlichen Heilmittel zu verbessern. U.a. deswegen sind viele Heilmittel der Schulmedizin mit vielerlei Nebenwirkungen behaftet , das steht für mich außer Frage.

Freilich dürfen wir unterstellen, dass sich Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der naturheilkundlichen Mittel schon über lange Zeiträume in der Menschheitsentwicklung erwiesen haben. Deswegen empfindet es die Naturheilkunde - doch zurecht - als Irrsinn, wenn der Gesetzgeber auch für diese bewährten Naturheilmittel nachträglich noch Studien verlangt.

Die Pharmaindustrie ignoriert die Meinung der Naturheilkunde, sie hat vielmehr in der Vergangenheit die Politik  gedrängt, auch naturheilkundlichen Therapien und natürlichen Heilmitteln erst dann den amtlichen Segen zu erteilen, wenn deren Wirksamkeit und Unbedenklichkeit durch naturwissenschaftlich erstellte Studien nachgewiesen ist. Die Politik hat vor etwa 10 Jahren, um 2004 etwa, diesem Druck der Pharmaindustrie  nachgegeben. Wenn Sie wollen: gute Arbeit der Pharma-Lobby.

Obwohl die Politik m.E. in diesem Punkt gegenüber der Pharmaindustrie eingeknickt ist, habe ich  nicht unbedingt den Eindruck, als würde sie der Pharmaindustrie inzwischen schon jeden Wunsch von den Lippen ablesen: So hat unsere deutsche Politik den Herstellern von Arzneimitteln in jüngster Zeit beispielsweise Rabatte und Preisstopps abverlangt, worauf  die Hersteller inzwischen (Frühjahr 2014) laut Presseberichten mit Medikamentenentzug reagierten. Soll heißen, dass die Pharmaindustrie inzwischen bereits ca. 50 der wichtigsten Arzneimittel nicht mehr im gewohnten Umfang an deutsche Apotheken ausliefern soll. Wenn diese Presseberichte zutreffen, wovon ich ausgehe, dann sind diese Mittel in Deutschland schon kaum mehr zu bekommen. Die Lieferungen gehen dafür in Länder, die die höheren Preise noch bezahlen. Mit Moral hat das m.E. alles nichts mehr zu tun. Dennoch wird es wohl noch lange dauern, bis auch einfachere Gemüter diese Dinge realisieren werden.

Hätte der Gesetzgeber Beweise (z.B. Studien) dafür, dass irgendein naturheilkundliches Verfahren, dass irgendein natürliches Heilmittel tatsächlich unwirksam oder gar schädlich ist, müsste und würde er ganz sicher veranlassen, dass dieses Verfahren bzw.  Mittel schnellstmöglich aus dem Verkehr gezogen wird. Meines Wissens wurde aber noch nie ein Naturheilmittel verboten. Allerdings halte ich es für möglich, dass im Zuge der fortdauernden Umweltverschmutzung irgendwann auch natürliche Heilmittel ihren Zauber verlieren können.

Natürlich habe auch ich zur Kenntnis genommen, dass natürliche Heilmittel oder  Naturheilverfahren zunehmend in den Medien kritisch betrachtet werden. Insbesondere habe ich dabei die von mir hoch geschätzte Homöopathie im Auge.

Zusammenfassend kann ich sagen: Da dem Gesetzgeber für die Heilverfahren und Heilmittel der Naturheilkunde keine Studien vorliegen, verlangt er, dass alle Therapien und Heilmittel der Naturheilkunde den Vermerk tragen: wissenschaftlich nicht anerkannt / bewiesen.

Zum Thema Homöopathie gibt es eine richterliche Feststellung neueren Datums:

    Wenn die Wirkung von Homöopathika wissenschaftlich nicht gesichert ist, darf diese nicht mit medizinischer Begründung beworben werden.

    So hat es das
    Oberlandesgericht Hamm (Az: /-4U 141/12) gegen die Interessen eines Herstellers von homöopathischen Arzneimitteln festgestellt, der mit der Aussage “Schüssler Salze - sanfte Begleiter in der Schwangerschaft” in einer Hebammen-Zeitschrift geworben hatte.

    Begründung des Gerichts:
    Durch diese Bewerbung bestehe die Gefahr, dass Hebammen Schwangeren zur Einnahme der Arzneimittel raten. Das könnte die Frauen von der Befragung des Arztes oder von der Einnahme angeblich mehr belastender, aber besser helfender Präparate abhalten.

Freilich sollte man  meinen dürfen, dass Richter auch von dieser Welt sind und von daher eigentlich schon x-mal gehört haben dürften, dass unzählige Naturheilkundler und Patienten weltweit schon mehr als 200 Jahre auf die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der Homöopathie schwören. Was nämlich nichts taugt, hat in unserer Welt  nur eine kurze Halbwertzeit. Heute weiß doch beinahe jedes Kind, dass die meisten sog. Heilmittel der Pharmaindustrie zwar wirken, aber zugleich  oft mit Nebenwirkungen behaftet sind.

Da drängt sich schon die Frage auf, ob die Hammer Richter etwa billigend in Kauf nahmen, dass Schwangere unbestimmten Nebenwirkungen ausgesetzt werden?

Dieses Urteil steht für mein Verständnis auf tönernen Füßen:

    > angeblich mehr belastender. Besagte Belastung durch Nebenwirkungen wird ja selbst von der Schulmedizin  nicht mehr bestritten; das sollte eigentlich auch dem Gericht bekannt sein. Warum spricht es dann aber von ”angeblich”? Darin steckt doch  eine weitere Verunsicherung der Patienten!

    >
    besser helfender”. Womit hat denn die Schulmedizin dem Hohen Gericht nachgewiesen, dass ihre Präparate besser helfen als die der Naturheilkunde? Einen solchen Nachweis der Schulmedizin würde ich gern mal sehen.

Ich bin, bei allem Respekt vor der hohen Gerichtsbarkeit, davon überzeugt, dass auch Richter sich die Sache manchmal zu einfach machen. Bleiben wir doch bei dem geschilderten Fall mit den Schüssler-Salzen:

Was wäre denn passiert, wenn das OLG Hamm in dieser Sache einmal ganz unorthodox die Frage aufgeworfen hätte, ob denn eine Studie existiere, mit der unter Beweis gestellt ist, dass die Schüssler-Salze nicht die vom Hersteller und von Patienten behaupteten positiven Wirkungen zeigen?

Eine solche Studie müsste dann ja logischerweise von den Klägern vorgelegt werden. Mit einem solchen Schritt hätte das OLG Hamm die Kläger doch zumindest in arge Bedrängnis gebracht, denn eine solche Studie existiert weltweit definitiv nicht! -

Wie hätte dann ein Gericht im Namen des Volkes entscheiden müssen? Verstehen Sie, liebe Leser und Leserinnen jetzt, was ich sagen will?

Einige Richter müssen aber davon überzeugt sein, dass ihnen und ihren Angehörigen die Homöopathie sehr wohl helfen kann bzw. bereits vielfach geholfen hat. Warum sollte ich sonst gleich mehrere Richter samt Angehörige als Patienten in meiner Kartei führen dürfen?

Nun ist es erfreulicherweise so, dass tatsächlich immer mehr Menschen aufwachen und die Bestrebungen der Pharmaindustrie mehr und mehr verstehen. Das heißt, diese Leute nehmen der Pharmaindustrie nicht mehr alles ab, was diese über die Werbung verbreitet. Solche Leute haben teils eigene negative Erfahrungen mit schulmedizinisch anerkannten Arzneimitteln gemacht und kennen darüber hinaus vielfältige Horror-Berichte von Verwandten, Freunden und Bekannten und auch der Medien über mitunter gravierende Nebenwirkungen der Erzeugnisse der Pharmaindustrie.

Es gibt doch kaum eine Magazin-Sendung mehr, ohne dass solche Probleme dieser Industrie thematisiert werden.

Wenn bei der Schulmedizin wirklich alles zum besten stünde, hätte die Naturheilkunde freilich nicht die geringste Überlebenschance. Sie wäre dann schlichtweg überflüssig. Kaum ein Patient wäre so dämlich, sein Geld für unwirksame Heilmittel und Heilmethoden auszugeben.

Ja, der Patient, der heutzutage zum Heilpraktiker geht, muss die Kosten dafür selber tragen, obwohl er hohe Krankenkassenbeiträge zahlt. Die Kosten des Schulmediziners werden dagegen weitgehend von den Kassen übernommen.

Ich meine, dass viele Menschen auch aus diesem, für sie so wichtigen Grund, nicht mehr wählen gehen, weil sie wissen, wer ihnen diese himmelschreiende Ungerechtigkeit eingebrockt hat.

In diesem Zusammenhang höre ich immer öfter, dass sich zunehmend mehr Schulmediziner an einigen deutschen Unis zusätzlich in der Disziplin Naturheilkunde ausbilden lassen. Ich kann mir gut vorstellen, dass eines schönen Tages nur noch solchermaßen ausgebildete Ärzte naturheilkundlich arbeiten dürfen. Wenn dieser Zustand einmal erreicht sein sollte, dann werden wohl auch die Krankenkassen von solchen Ärzten ausgestellte Rechnungen für naturheilkundliche Behandlungen begleichen. Allerdings kann ich mir beim  besten Willen nicht vorstellen, dass das, was solche Medizinstudenten an den Unis lernen, mit dem, was wir Heilpraktiker heute unter Naturheilkunde verstehen, noch viel gemein haben wird.

Eine Naturheilkunde auf naturwissenschaftlicher Grundlage wird eine Missgeburt werden, das ist meine Meinung.

Aber halten wir doch fest: die Schulmedizin, die Pharmaindustrie, die Politik, denen wir den eingangs erwähnten Vermerk “Naturwissenschaftlich nicht anerkannt” zu verdanken haben, bereiten sich womöglich mit dieser Maßnahme schon darauf vor, uns Heilpraktiker über kurz oder lang aus dem Feld zu schlagen. Auch das ist  meine Meinung.

Ein Blick über den Zaun nach Belgien zeigt zum Beispiel, dass die neuen Bedingungen zur legalen Berufsausübung in Belgien künftig wie folgt sind: Sämtliche Therapeuten müssen qualifiziert sein als Arzt, Zahnarzt oder Hebamme. Sie müssen einen Abschluss in Homöopathie von einer offiziellen Hochschule oder Universität haben. Ärzte, Zahnärzte und Hebammen dürfen künftig Homöopathie nur für evidenz-basierte Indikationen verschreiben. Die neuen Regelungen könnten das Aus für nicht-ärztliche Homöopathie in Belgien bedeuten. Und selbst belgische Ärzte werden die neuen Bedingungen an Ihre Ausbildung (universitär) kaum erfüllen können, weil dort bislang keine Universität entsprechende Studiengänge anbietet. Auf diesem Gebiet ist also im wahrsten Sinne der Teufel los.

Aber wer weiß es schon mit Gewissheit? Vielleicht geht der Trend bei uns in eine andere Richtung? Denn derzeit  wird die Naturheilkunde  in Deutschland ganz offensichtlich immer beliebter. Die Zeiten, in denen Patienten ihre Gesundheit allein den „Halbgöttern in Weiß“ anvertrauten, scheinen vorbei zu sein. Heute fordern Patienten von ihren Ärzten und Apothekern aktiv Wissen zur Naturmedizin ein, sie recherchieren selbstständig im Internet und setzen die Fachleute dadurch permanent unter Druck. Für immer mehr Menschen liegen Schul- und Naturmedizin schon längst auf Augenhöhe und stehen gleichberechtigt nebeneinander. Dies sind einige der Kernergebnisse einer neuen, umfassenden tiefen-psychologischen Studie, die das rheingold Institut in Köln auf Initiative der Firma Pascoe kürzlich durchgeführt hat.

Zur Wirksamkeit naturheilkundlicher Heilmittel gebe ich Ihnen nachstehend noch eine von mir unlängst erlebte Geschichte: (Ich werde aber den Teufel tun und hier die Bezeichnung der Krankheit, um die es  bei dieser Geschichte geht, auch nur anzudeuten.)

    Ein mir schon lange bekannter Herr, der berufsmäßig mit der Pharmaindustrie verbandelt ist, machte kaum einen Hehl daraus, dass er von den Arzneien  und Heilverfahren der Naturheilkunde nichts hält. Ein Spötter halt. Es gehört daher zu den Überraschungen meines Lebens, dass gerade dieser Herr eines Tages bei mir um einen Behandlungstermin nachsuchte.

    Anamnese und  Diagnose waren ein Horror, weil dieser Mensch beinahe alles, was ich  fragte und sagte, als unwissenschaftlich verwarf. Glauben Sie mir, er war einer der anstrengendsten Patienten, die mir je gegenüber saßen. Zeitweise dachte ich, jetzt wird er aufstehen und gehen.

    Ich konnte ihm mittels moderner Diagnosemöglichkeiten innerhalb von wenigen Minuten eine ganz bestimmte Krankheit nennen und ihm auch sagen, welches Arzneimittel ihm womöglich gut helfen kann, diese Krankheit zu heilen. Wohlgemerkt, ich habe auch ihm kein Heilversprechen gegeben. Er guckte mich verdutzt an. Sinngemäß sagte er mir dann in sehr unfreundlichem Ton, er habe nun zur Genüge festgestellt, dass meine naturheilkundliche Arbeitsweise nichts für ihn sei. Denn, so fuhr er fort, die beiden Ärzte, die er in dieser Sache schon vorher konsultiert habe, hätten  zunächst auch an diese Krankheit gedacht. Allerdings hätten zwei Laboruntersuchungen ergeben, dass sie bei ihm nicht vorliege. Nach einer weiteren unerquicklichen Diskussion kamen wir schließlich überein, dass er die von mir verordneten homöopathischen Mittel in den folgenden drei Wochen einnimmt.

    ”Muß ich jetzt wirklich daran glauben, dass mir diese Kügelchen  helfen?”

    Er verließ meine Praxis an jenem Tag jedenfalls als ungläubiger Thomas, und ich war keineswegs sicher, dass er den Folgetermin tatsächlich wahrnehmen wird.

    Beim nächsten Termin kam jedoch ein freundlich grinsender Patient zu mir, der mir sagte, dass es ihm  sehr viel besser gehe. Wow, dachte ich und war gespannt, wie die heutige Sitzung wohl ablaufen würde. Die Nachmessung mit meinem Diagnosegerät bestätigte, dass seine Krankheit weitgehend abgeklungen war. Nun hat er mir förmlich Löcher in den Bauch gefragt. Er wollte wissen, aufgrund welcher Kenntnisse ich zu meinen Untersuchungsergebnissen komme, wie denn mein Diagnosegerät funktioniere, warum nicht alle Ärzte ein solches Diagnosegerät betreiben? Ja, und woher ich denn die Weisheit hätte, dass der Erreger, der hinter seiner Krankheit steckte, labortechnisch nach einer gewissen Zeit im Blut zwar nicht mehr nachweisbar aber dennoch im intrazellulären Bereich noch vorhanden sei und mit meinem Diagnosegerät, vom dem er noch nie vorher etwas gehört habe, leicht entdeckt werden könne? Woher ich denn wüßte, dass dieser Erreger auch aus den Zellen heraus sein Zerstörungswerk noch ausführen kann? Und so ging das noch lange weiter.

    Bei dieser Gelegenheit verriet er mir schließlich auch, er habe überhaupt erst einen Termin bei mir gemacht, weil er von einigen seiner Bekannten und Freunden erfuhr, dass sie schon länger meine Patienten seien und ich ihnen gut geholfen hätte.

    Um eine längere Geschichte abzukürzen: nun sind alle seine Familienmitglieder meine Patienten, sogar seine beiden Töchter, die weiter weg wohnen. Dieser Patient sah sich in der Tat gezwungen, sein bisheriges medizinisches Weltbild zu hinterfragen und zu korrigieren.

Warum habe ich Ihnen dieses Beispiel erzählt? Nun, weil ich davon überzeugt bin, dass die weitere Entwicklung der Medizin nicht so ganz im Sinne der Schulmedizin verlaufen wird. Nicht nur der medizinische Laie macht sich inzwischen Gedanken über die Schulmedizin, und seine Einstellung zu ihr wird zusehends kritischer. Es mehrt sich überraschenderweise sogar die Zahl derjenigen Schulmediziner, die  über den  Zaun  gucken und dabei eine ganz andere Sicht der Dinge gewinnen. Es ist vielleicht eine Generationen-Frage? Wir müssen die Entwicklung einfach abwarten. Aber wir dürfen die Gegenkräfte keine Sekunde aus den Augen lassen.

Wie kann sich denn die Schulmedizin die Naturheilkunde am besten vom Hals halten? Ganz einfach: Indem man bewirkt, dass deren Patienten erstens alles selbst bezahlen müssen und zweitens, dass man die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit ihrer Heilverfahren und Heilmittel regelmäßig in Zweifel zieht, indem man hin und wieder sogar Gerichte entscheiden lässt, wie das im oben dargestellten Beispiel mit den Schüssler-Salzen geschehen ist. Die Richter, die nach meinem Verständnis doch eigentlich auch im Bereich der Medizin Recht sprechen sollten, sprechen, zumindest im konkreten Fall der Schüssler-Salze, das Gegenteil, wie ich meine. Oder kennt jemand einen Fall, in dem ein Richter schon ein positives Urteil für die Homöopathie gesprochen hat?

Ausschluss von der Kassen-Erstattung
Seit einigen Jahren sind nun in der Tat naturheilkundliche Therapien und natürliche Heilmittel  - soweit dafür keine positiven Studien vorliegen - von einer Kassen-Erstattung ausgeschossen.  Aber auch  die privaten Krankenkassen (PKV) sind längst auf diesen Zug aufgesprungen. Während die Privaten noch vor einigen Jahren viele Naturheilverfahren und natürliche Heilmittel anstandslos abrechneten, lehnen sie eine solche Abrechnung inzwischen auch  mit der  Bemerkung wissenschaftlich nicht anerkannt” ab.

Ich brauche Ihnen sicher nicht zu erzählen, welche Folgen der Ausschluss von Naturheilverfahren von einer Kassen-Erstattung für Sie, Ihre Familien und natürlich auch für meinen Berufszweig hat: Obwohl viele von uns die Kassenbeiträge kaum mehr aufbringen können, haben wir nun auch noch die altbewährten Naturheilverfahren und Naturheilmittel aus eigener Tasche zu bezahlen.

Und das Alles nur, weil unser Schöpfer nicht vorausgesehen hat, dass unsere heutige Schulmedizin einmal für Seine Naturheilmittel und damit verbundene Heilverfahren Studien einfordern wird.

Studien und Zertifizierungen der Art, wie sie bei der Schulmedizin gang und gäbe sind, laufen meist  Jahre und verschlingen Unsummen an Geld, die letztlich von den Krankenversicherten aufgebracht werden müssen. Solche Studien  machen m.E.  nur Sinn bei sog. Heilmitteln, die künstlich in den Laboren der Pharmaindustrie entwickelt worden sind. Über schlampig durchgeführte Zertifizierungen von medizinischem Gerät in Billiglohn-Ländern kann man in Magazinsendungen (z.B. FAKT) in letzter Zeit wieder wahre Horrorgeschichten hören bzw. sehen.

Schulmedizin - Naturheilkunde - Anthroposophische Medizin
Die Unzufriedenheit von immer mehr Patienten mit der Schulmedizin erleben viele meiner Kollegen und Kolleginnen und ich beinahe täglich in unseren Praxen. Solche Patienten haben offenbar begriffen, dass die Neun-Minuten-Behandlungen, wobei der Patient im Schnitt gerade mal 23 Sekunden zu Wort kommt, bis ihn der Arzt ungeduldig unterbricht, wohl kaum dazu geeignet sind, Krankheitsursachen zu finden.

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass es ohne Ursachen-Findung keine nachhaltige Problem-Lösung geben kann. Meine Arbeitsweise ist daher freilich viel zeitaufwendiger als die des Hausarztes. Ein solcher kann in einer Stunde durchschnittlich sechs bis acht Patienten mit Medikamenten versorgen. Bei mir und meinen Kollegen / Kolleginnen dagegen verläßt kaum ein Patient die Praxis, mit dem wir uns nicht mindestens eine Stunde intensiv auseinander gesetzt haben; bei einem neuen Patienten vergehen oft  bis zu 2 Stunden, bis er unsere Praxis wieder verläßt. Wir investieren diese Zeit gewiss nicht aus Jux und Tollerei!

Damit gar kein Missverständnis aufkommt: Das schulmedizinische System läßt dem Dr. med. kaum mehr als 10 Minuten Zeit für den einzelnen Patienten. In diesen paar Minuten kann der beste Doktor keine wirkliche Ursachenforschung betreiben! Unmöglich!

Hardliner der Schulmedizin verteidigen ihre naturwissenschaftliche Vorgehensweise (hauptsächlich Symptom-Behandlungen und weitgehenden Ausschluss natürlicher Heilmittel) mit Nachdruck, indem sie auf ihre großartigen Erfolge verweisen. Keine Frage, der Schulmediziner ist mit seinen Hammer-Heil-Mitteln tatsächlich dazu in der Lage, beispielsweise relativ rasch ein Magengeschwür zu heilen; da er jedoch die Ursache (die nicht immer offensichtlich ist, weil sie wahrscheinlich im seelisch-geistigen Bereich liegt), nicht entdeckt hat, sucht sich diese unerkannte Ursache den nächsten Schwachpunkt im Organismus und löst alsbald eine ganz andere Krankheit aus. Das ist die Wahrheit. Und trotzdem gibt es noch immer viele Patienten, die diesen Sachverhalt nicht durchschauen, die sogar den Doktor loben, weil er ihnen geholfen hat, z.B. ihr Magengeschwür so schnell loszuwerden. Dass aber eine einzige Ursache unterschiedlichste Krankheiten auslösen kann, wissen sie nicht. Aber: Dummheit schützt vor Strafe nicht!

Solange die Ursache(n) nicht erkannt und beseitigt ist, besteht für den Patienten die Gefahr einer anderen Erkrankung aufgrund derselben Ursache.

Vor einigen Jahren hat ein Vertreter der Schulmedizin mit vor Stolz geschwellter Brust im Rahmen einer Talkshow auf die grandiosen Verdienste seiner Zunft hingewiesen. Er verkündete sinngemäß: Die Menschen leben heute länger. Worauf ein anderer Diskussionsteilnehmer, ein Vertreter der Naturheilkunde, ganz ruhig und sachlich entgegnete: Oh nein, sie sterben nur länger.

Wir brauchen selbstverständlich auch weiterhin die Schulmedizin, das ist für mich überhaupt keine Frage, beispielsweise als Notfallmedizin. Auch die Leistungen der Chirurgie (wenn sie aus reiner  Gier nicht übertrieben werden) kann ich gar nicht hoch genug einschätzen. Und ohne Labor geht auch in meiner Praxis nichts. Ich verstehe sowieso nicht, dass noch immer viele Heilpraktiker diesen Punkt nicht ernst nehmen. Das ist in meinen Augen purer Leichtsinn, auch weil eine Laboruntersuchung einen nicht zu unterschätzenden versicherungstechnischen Aspekt hat. Als Heilpraktiker sollten Sie sich schleunigst ein Labor suchen, welches insbesondere die von der Naturheilkunde spezifizierten Parameter untersucht.

Anthroposophische Medizin
Aber noch viel mehr als die Schulmedizin braucht die Menschheit nach meiner Meinung eine Medizin, die den Kranken  in seiner Ganzheit (Leib und Seele und Geist) erfasst, wie dies in unserem Zeitalter ausschließlich von der Anthroposophischen Medizin geleistet werden kann. Wer sich einmal wirklich ernsthaft und unvoreingenommen mit der Anthroposophischen Medizin befasst, kann mir nur zustimmen.

Haben Sie sich denn schon einmal gefragt, warum sich die Schulmedizin insbesondere auf Symptom-Behandlungen konzentriert? Nun, die Schulmedizin ist - wie ich oben schon ausführte - eine Untermenge der Naturwissenschaft, und diese lehnt alles, was über den physischen Köper hinausreicht, rundweg als Hirngespinste ab. Sie ist insbesondere aufgrund dieser irrigen, verhängnisvollen Auffassung nicht dazu in der Lage, wichtige Krankheitsursachen zu finden. Sie ist damit in meinen Augen auch unchristlich. Ich kenne viele Patienten, die zwar einer christlichen Kirche oder Religionsgemeinschaft angehören, aber nicht verstehen, dass die Schulmedizin mit dem wahren Christentum nur wenig gemein hat. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass einzelne Vertreter dieser Zunft durchaus noch in die Kirche rennen.

Egal, was die Naturwissenschaft dazu meint: es gibt neben dem physischen Körper auch die Seele, und es gibt auch den Geist! Beide, Seele und Geist, sind immateriell und somit der heutigen Naturwissenschaft mit ihren unzulänglichen Mitteln schlicht nicht erreichbar. Für diese Naturwissenschaft werden diese menschlichen Wesensglieder auch immer unerreichbar bleiben.

Die Schulmedizin verweist Diejenigen, die an eine Seele und einen Geist im Menschen glauben, müde lächelnd an kirchliche oder an esoterische Einrichtungen. Diese selbst verpassten Scheuklappen haben allerdings zur Folge, dass der Schulmedizin in den meisten Fällen nichts anderes als eine Symptom-Behandlung verbleibt. Sie stützt sich im Grunde auf Erfahrungen, die sie im Laufe von vielen Jahrzehnten gemacht hat (trail and error).

Rudolf Steiner hat schon vor nahezu hundert Jahren zu diesem Thema gesagt, die Schulmedizin betreibe nichts als eine Zettelwirtschaft und sei mitnichten eine echte medizinische Wissenschaft. Über diese Bewertung kann man allerdings nur streiten, wenn man die Anthroposophische Medizin selber gut kennt.

Die Ursachen für die allermeisten Krankheiten liegen jenseits des physisch-mineralischen Körpers in unserer Seele, in unserem Geist. Heute mehr denn je! Wenn Sie das verstehen, dann sehen Sie die Schulmedizin, aber auch die gewöhnliche Naturheilkunde, fortan mit anderen Augen.

Ich befasse mich seit vielen Jahren  mit der Anthroposophischen Medizin. Regelmäßig besuche ich in diesem Zusammenhang auch Seminare eines von mir hochverehrten anthroposophischen Arztes, der ursprünglich von der Schulmedizin kommt. Ich besitze mehr als 400 seiner Vorträge. Jeden einzelnen davon betrachte ich als Goldstück.

Dieser Arzt ist heute - trotz hohen Alters - ein nachgefragter Redner weltweit. Er wird z.B. laufend nach Südamerika, nach Australien, nach Russland usw. eingeladen. Er kann sich vor Einladungen kaum retten. In Deutschland werden solche Menschen heutzutage eher diskriminiert oder der Lächerlichkeit preisgegeben. Im Mittelalter ließ man unliebsame Zeitgenossen wie Steiner - oder wie diesen Arzt - vor klatschendem Pöbel auf dem Scheiterhaufen verbrennen, in der Neuzeit wird ein solcher Mensch diffamiert, kaltgestellt, vergiftet, bis niemand mehr über ihn redet. Ein weiser Mann hat das einmal so charakterisiert: Ob man verbrannt oder kaltgestellt wird, ist nur ein Temperaturunterschied.

Ich beschränke mich in meiner Praxis nicht auf die Anwendung meines Wissens und meiner Erfahrung aus der Schulmedizin und der Naturheilkunde, beide halte auch ich, ich betone es noch einmal:  für unverzichtbar . Vielmehr sehe ich in jedem Einzelfall den Menschen in seiner Ganzheit. Unter Ganzheit verstehe ich allerdings nicht - wie das bei der Schulmedizin, aber auch bei der Naturheilkunde der Fall ist  -  nur den physischen Organismus, sondern ich beziehe darüber hinaus bei jeder Behandlung - so gut ich es vermag - die höheren Wesensglieder des Menschen (Ätherleib und Astralleib und Ich) mit ein.

Jede andere Behandlungsweise, also auch die der Naturheilkunde, entspricht in der Tat  einer 1/4 Medizin, wie es Rudolf Steiner mehrmals ausführte. Die 1/4 Mediziner der Schulmedizin erdreisten sich aber, für Naturheilverfahren und Naturheilmittel Studien-Nachweise zu verlangen.

Ich mache freilich einen  Unterschied zwischen  Schulmedizin und  Naturheilkunde: Während für die Schulmedizin Seele und Geist nicht wirklich ein Thema sind, bestreitet die Naturheilkunde diese Wesensglieder ja nicht. Aber die Naturheilkunde hat gewiss keine Vorstellung davon, wie diese Glieder benannt, wie sie  strukturiert und wie sie für Aufbau und Erhalt des physischen Leibes zuständig sind, oder warum der physische Leib - abhängig von verschiedenen Umständen - durch diese höheren Wesensglieder durchaus auch geschädigt werden kann.

Die Anthroposophie vermittelt ein exaktes Wissen über den ganzen Menschen, eben auch über seine übersinnlichen Glieder. Wer dieses Wissen nicht hat, kann nicht behaupten, dass er eine umfassende Ursachenforschung zustande bringt. Niemals!

Natürlich bin ich mir bewusst, dass jetzt manche Naturheilkundler bereit sind, den Stab über mich zu brechen. Sie denken - und das sicher zurecht -, dass Sie doch auch Erfolg in Ihrer Praxis haben. Doch bedenken Sie bitte eines: Der Glaube kann Berge versetzen! Wenn es Ihnen, liebe Kollegen / Kolleginnen nämlich gelingt, Vertrauen zu einem Patienten aufzubauen und ihm dann auch noch den Glauben zu vermitteln, dass es schon wieder gut wird mit ihm, dann ist das meist schon mehr als die halbe Miete. Das  ist so. Aber vergessen Sie dabei nicht, dass der Glaube eine Angelegenheit der Seele und des Geistes ist. Nur von diesen Wesensgliedern gehen  Wirkungen aus, die zur Gesundung führen können. Diese Aussage gilt freilich für alle Mediziner, also für Schul-Mediziner, Heilpraktiker und Therapeuten und sonstige Heilkundige. Natürlich auch für die Anthroposophische Medizin!

Was machen Sie aber bei Krankheiten, die erfahrungsgemäß leicht zum Tod führen können? Da ist es doch schon sehr viel schwerer, den Patienten dazu zu bringen, dass er auch in dieser Situation noch an seine Gesundung glauben kann. Wenn es Ihnen in dieser Situation nicht gelingt, die tiefer liegenden Ursache(n) (in den allermeisten Fällen Konflikte) für seine Erkrankung zu finden, haben Sie schlechte Karten, Ihrem Patienten zu helfen. Selbst wenn Sie in solchen Fällen die Krankheitsursachen herausfinden sollten, der Patient aber nicht willens ist, z.B.  seine ursächlichen Konflikte zu lösen, stehen die Heilungschancen nicht gut. Was wird der Patient dann tun? Er wird zur Schulmedizin (zurück) gehen und schließlich alles, was diese in einem solchen Fall tut, über sich ergehen lassen. ---- 

Kennen das Buch von Lothar Hirneise ”Die Chemotherapie heilt und die Erde ist eine Scheibe.”?

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Ich möchte nun das eingangs angesprochene Thema des wissenschaftlichen Nachweises der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von naturheilkundlichen Therapien und Heilmitteln nun noch etwas aus einem anderen Blickwinkel  vertiefen:

Fairer Wettbewerb?
In unserem heutigen Gesundheitswesen geht es um Unsummen an Geld. Die Vertreter dieser Branche sind bestens organisiert. Besser jedenfalls als die Millionen Zwangsmitglieder der gesetzlichen Krankenkassen, die keine ernsthafte Lobby haben. Ein Wettbewerb um die effizientesten ärztlichen Leistungen und Medikamente existiert definitiv nicht.

Gesundheitsreformen?
Ist es denn nicht geradezu ein Skandal, dass der Patient, der alles zahlt, um dessentwillen der ganze Apparat allein Sinn macht, wie gefesselt ist? Normalerweise gibt derjenige, der zahlt, den Ton an. In unserem Gesundheitssystem ist gerade das Gegenteil der Fall.

Dem Versicherten wirft man wie einem unmündigen Kind vor, zu viele Leistungen zu beanspruchen. Man will ihm die Leistungen kürzen, ohne das System selbst leistungsfähiger zu machen oder die Beiträge zu senken. Er kann auch gar nicht zur Konkurrenz ausweichen, denn der Risiko-Struktur-Ausgleich macht ja alle Kassen gleich.

Auch eine direkte Mitbestimmung bleibt ihm versagt. Es gibt in dieser Gesellschaft wohl kaum einen anderen Bereich, in dem der mündige Bürger per Gesetz so unmündig gehalten wird, wie in unserem Gesundheitssystem.

Die neue Gesundheitsreform (2004), die m.E. ihren Namen in keiner Weise verdient, geht doch eindeutig zu Lasten der Rentner und derer, die wirklich krank sind und keine Lobby haben.

Ich bin davon überzeugt, so lange wie Form und Inhalt dieses Gesundheitswesens hauptsächlich von der Pharmaindustrie und ihr geneigten Ärzten bestimmt werden, kann für die Versicherten nichts Vorteilhaftes dabei herauskommen. Wer glaubt, dass es der Pharmaindustrie vorrangig um eine gesunde Bevölkerung geht, der könnte sich arg täuschen.

Was wir brauchen, sind echte Mitbestimmung, echte Transparenz, echten Wettbewerb und Fairneß gegenüber der Naturheilkunde.  Ansonsten zahlen wir uns zwangsläufig noch zu Tode.

Gesundheits-Modernisierungs-Gesetz?
Eine Bemerkung noch zum Gesundheits-Modernisierungs-Gesetz (GMD): Von dem zum 1. Januar 2004 wirksam gewordenen GMD ist insbesondere der § 34 im Sozialgesetzbuch V betroffen.

Demnach werden nunmehr mit Wirkung vom 1.4.2004 nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel von der Kassen-Erstattung ausgeschlossen. Das betrifft, wie oben schon gesagt, sämtliche Mittel der Naturheilkunde, also pflanzliche, homöopathische und anthroposophische Arzneimittel.

Bisher haben diese Mittel eine große Verbreitung in der Kassenpraxis gefunden. Alle diese Mittel sind deshalb nicht verschreibungspflichtig, weil sie nebenwirkungsfrei oder zumindest nebenwirkungsarm sind. Sie sind also wirksam und dazu gut verträglich. Es handelt sich um geprüfte und nach dem Arzneimittelgesetz zugelassene Arzneimittel. Sie bildeten bisher einen großen Teil der in den Praxen verwendeten Arzneimittel.

Diese irrsinnige Entscheidung ist ein reiner Willkürakt gewisser Politiker. Die Konsequenz dieser Ausschließung der Mittel der Naturheilkunde von der Kassen-Erstattung wird sein, dass die Ärzte nunmehr auf verschreibungspflichtige, nebenwirkungsreiche Mittel ausweichen müssen, weil sie ihren Patienten nicht zumuten können, dass diese neben den hohen Krankenkassenbeiträgen auch noch ihre Medikamente selber bezahlen.

Mutwillige Vernichtung eines wichtigen Menschheitsgutes?
Das neue Gesetz bedeutet daher nichts anderes als die Vernichtung der Naturarzneimittel, ein zwangsläufiges Ausweichen auf nebenwirkungsreichere Mittel und eine wesentliche Verteuerung der Medizin.

Die freie Therapiewahl der Patienten und die Therapiefreiheit der Ärzte werden beseitigt und das Ausschließen der nicht rezeptpflichtigen Arzneimittel von der Kassen-Erstattung bedeutet m.E. eine Existenzbedrohung für die biologische Medizin.

Der Nationalökonom und Nobelpreisträger F.A. von Hayek sprach in diesem Zusammenhang von einer zunehmenden Zerstörung unersetzlicher Werte durch wissenschaftlichen Irrtum.

Niemand kann mir einreden, unsere Politiker würden die Auswirkungen ihrer Entscheidungen nicht überschaut haben. Einige Wenige vielleicht nicht.

Inzwischen (wir schreiben das Jahr 2009) hat es mindestens eine weitere Gesundheitsreform gegeben, die ihren Namen auch nicht verdient. Ich erspare es mir jedoch, auch die  Auswirkungen dieser Reform noch zu kommentieren. Sie brauchen ja nur Sendungen wie Report, Frontal, Panorama, Fakt usw. zu verfolgen, um einigermaßen über die Zustände im  Bereich der Gesundheitsmedizin informiert zu sein. Es vergeht doch kaum eine solche Sendung, in der die Schulmedizin nicht an den Pranger gestellt wird. Als Beispiel nenne ich die Sendung Hart aber fair vom 02.Juni 2014, in welcher es insbesondere um die Hygiene in deutschen Krankenhäusern ging.