Nachstehende Zeilen zum Thema Homöopathie habe ich vor ein paar Jahren einmal als Leserzuschrift an den Kölner Stadtanzeiger gerichtet. Sie wurden jedoch von der Redaktion dieser Zeitung nicht zur Veröffentlichung freigegeben. Warum nicht? Nun es mag dafür mehr als nur einen Grund gegeben haben. Ein wesentlicher Grund lag aber ganz sicher darin, dass sich der Stadtanzeiger mit der Veröffentlichung meiner Zuschrift mit der Pharmaindustrie angelegt hätte. Sie können davon ausgehen, dass diese damit gedroht hätte, in Zukunft keine Annoncen mehr beim Stadtanzeiger zu schalten. Sie verstehen, was ich meine?

Herr Karisch vertritt die Auffassung, dass es sich bei der Wirkung von homöopathischen Mitteln um Suggestion handelt. Diese Meinung halte ich für absurd, und er könnte sie nicht vertreten, würde er zur Kenntnis nehmen, dass diese Mittel nicht allein bei Fußballern, wie er meint, sondern auch bei Babys, Tieren und sogar bei Pflanzen hervorragend wirken.

Gleichwohl ist unbestritten, dass bei allen Heilmitteln der Glaube des Patienten eine wichtige Rolle spielt. Und das halte ich für eine wunderbare Einrichtung, denn dadurch wird die Wirkung jedes Mittels verstärkt. Bei Säuglingen, Tieren und Pflanzen dürfte allerdings der Glaube keine Rolle spielen, oder was meinen Sie, Herr Karisch? Auch von einer Suggestion dürfte bei diesen Wesen nicht die Rede sein.

Jedes Heilmittel (Tablette, Globuli, Tropfen, etc.) ist Träger eines oder einer Reihe von Wirkstoffen. Dies gilt sowohl für natürliche als auch künstlich hergestellte Mittel.

Jeder einzelne Wirkstoff hat eine ganz spezifische Schwingung. Die Quantenphysik hat das bereits vor mehr als hundert Jahren entdeckt.

Im Unterschied zu den sog. Heilmitteln der Schulmedizin, werden homöopathische allerdings einer besonderen Prozedur unterzogen, indem sie in einem bestimmten Verhältnis (z.B. 1:10) mit Wasser verdünnt und rhythmisch geschüttelt werden. Wenn man die auf solche Art entstandene Mischung untersuchen würde, könnte man noch immer den ursprünglichen Stoff darin nachweisen (niedrige Potenz).

Doch der beschriebene Prozess wird weitergeführt, indem nun von der ersten Mischung erneut 1 Teil mit 10 Teilen Wasser verdünnt und verschüttelt wird, usw. Man nennt diesen Vorgang Potenzieren. Dabei kommt es selbstverständlich bei hohen Potenzen irgendwann dazu, dass in der Mischung tatsächlich kein Molekül, kein Atom des ursprünglichen Trägerstoffs mehr zu finden ist. Und das ist durchaus so gewollt. Denn Dr. Hahnemann, der Entdecker der Homöopathie, hat schon vor über 200 Jahren herausgefunden, dass homöopathische Mittel mit niedriger Potenz mehr den Körper, solche mit mittlerer Potenz mehr die Seele und Mittel mit hoher Potenz mehr den Geist (Ich) ansprechen. Mittel mit niedriger Potenz haben andere Schwingungen als solche mit mittlerer oder höherer Potenz.

Was bleibt denn nach einer solchen Prozedur noch übrig in den weißen Kügelchen (Globuli), wie sie Herr Karisch abschätzig nennt, oder im Wasser (Tropfen), wenn die ursprüngliche physische Substanz (Pflanzen, Blüten, Mineralien usw.) teilweise oder sogar gänzlich „herauspotenziert“ worden ist?

Egal, was Karisch oder Prof. Lauterbach davon halten: es bleiben die Schwingungen, die allerdings durch das Potenzieren bewusst manipuliert worden sind. Und diese Schwingungen sind zugleich die Wirkung! Schwingungen sind für das bloße Auge unsichtbar, sind immateriell. Letzteres gilt aber z.B. auch für Funkwellen. So wie man diese beispielsweise durch einen Fernseher „sichtbar und hörbar“ machen kann, so kann man auch die oben genannten Schwingungen durch geeignete Apparate „sichtbar“ machen. NLS (Nicht-lineare-Systeme) und weitere Entwicklungsprodukte auf der Basis der Quantenphysik, können das schon seit Jahrzehnten.

Je mehr durch Potenzierung Materie (Trägerstoff) entfernt wird, desto höher steigt die Potenz in den Globuli oder im Wasser, oder anders ausgedrückt, desto mehr verändert sich die Schwingung des Medikamentes in eine bestimmte Richtung.

Selbstverständlich kann man auch Komplex-Mittel herstellen, die eine ganze Reihe unterschiedlicher Schwingungen tragen.

Zusammenfassend kann festgestellt werden: Durch Potenzierung wird die Wirkung, also die Schwingung, die ursprünglich z.B. an einer Pflanze haftete, von dieser entfernt und auf den neuen Träger (Globuli oder Wasser) übertragen und dabei zielgenau für ein körperliches Gebrechen oder für seelische und / oder geistige Probleme ausgerichtet.

Die heutige Schulmedizin hält dies alles für Humbug. Sie verordnet uns dagegen ihre überteuerten chemischen Mittel, die lediglich den Körper ansprechen und diesen z.T. heftigen Nebenwirkungen aussetzen. Andere verheerende „Nebenwirkungen“ sind die immensen Kosten unseres gottlosen Gesundheitswesens, die von Jahr zu Jahr steigen. Der Kölner Stadtanzeiger hat kürzlich berichtet, dass uns das Kranksein jährlich 254 Milliarden kostet. Das ist ein Wahnsinn!

Warum wird denn eigentlich die Homöopathie seit mehr als 200 Jahren von der Schulmedizin als unwirksam hingestellt, wie dies in den Beiträgen der Herren Karisch und Lauterbach in Ihrer Zeitung ja erneut der Fall ist?

Warum verkaufen trotzdem sämtliche Apotheker unseres Landes, die ja alle schulmedizinisch gebildet sind, homöopathische Mittel, obwohl sie lt. Karisch und Lauterbach doch wissen sollten, dass diese nur Placebowirkung haben? Betrügen die Apotheker etwa Ihre Kundschaft wissentlich? Ich glaube das nicht, vielmehr habe ich allen Grund zu der Annahme, dass die Apotheker sehr wohl über die fantastischen Wirkungen der Homöopathie Bescheid wissen und diese in ihrem privaten Umfeld auch anwenden, um sich nicht selbst den hässlichen Nebenwirkungen der allopathischen Mittel auszusetzen.

Die Pharmaindustrie fürchtet sich vor einer offiziellen Anerkennung der Homöopathie wie der Teufel vor dem Weihwasser, das steht für mich fest.

In den vergangenen Monaten wurde viel über die Gier der Banker gesprochen. Ich mache mir von Berufs wegen aber Gedanken über die Gier der Pharmaindustrie, der Schulmedizin und der Nahrungsmittelindustrie. Deren Gier ist m.E. noch unendlich viel schädlicher in ihrer Auswirkung auf alle Lebewesen dieses Planeten als die der Banker, womit ich diese Verbrecher keineswegs in einem besseren Licht erscheinen lassen will. Die Gier irgendwelcher Gruppen hat immer schlimme Folgen für die Gesellschaft.

Es liegt an der Gesellschaft, also an uns, die Dinge nicht mehr hinzunehmen, sondern sich mit Macht dagegen aufzulehnen.

In erster Linie haben wir es freilich mit einem Bewusstseinsproblem zu tun.    

Mit freundlichen Grüßen,  ...” 

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